Trinkwasser ist doch das am besten kontrollierte Lebensmittel?

Wasser filtern heißt Kontrolle

Man nimmt jedoch an, dass die Kontrolle und die definierten Grenzwerte des Wassers mittlerweile unzureichend sind. In vielen Fällen enthält unser Trinkwasser Medikamentenrückstände, Hormone, Chemikalien oder andere Schadstoffe. Viele dieser unerwünschten Inhaltsstoffe werden entweder gar nicht oder können noch nicht gemessen werden.  Die Verunreinigung von Oberflächengewässern und Grundwasserreservoiren nimmt stetig zu.  Spritzmittelrückstände aus der Landwirtschaft werden kaum von den Wasserversorgern entfernt. Mikroplastik ist so klein, dass es im Wasserkreislauf bleibt.  Die Verschmutzung unseres Trinkwassers ist komplex und Wasserwerke können auf diese Herausforderungen nur langsam oder gar nicht reagieren.

Hand voll mit Medizin
Medikamentenrückstände im Wasser (Foto: Pexels Lizenz Dids)

Wasser filtern heißt Verantwortung tragen

Immer mehr Menschen übernehmen aus diesen Gründen selbst die Verantwortung für die eigene Trinkwasserqualität.

Denn ein Wasserfilter reinigt Wasser von allerlei Inhaltsstoffen. Je nach Technik erzielt man unterschiedliche Resultate. Einige Filter eliminieren den Kalk im Wasser, dies bewahrt die nachgeschalteten Endgeräte vor Kalkablagerungen. Andere machen Wasser weicher, was den Geschmack von Kaffee oder Tee deutlich verbessert. Viele binden Metallionen wie Blei oder Kupfer und eliminieren geschmacks- und geruchsstörende Substanzen wie beispielsweise Chlor. Manche Filter arbeiten sowohl mit Membranen als auch mit Karbonblöcken. Somit kommt ein mehrstufiger Prozess zum Einsatz, der Chlor, Schmutz und andere Partikel eliminiert. Bakterien, Asbestfasern, Zysten und Viren werden aus dem Wasser entfernt.

Wasser filtern ist einfach praktisch

Ein Wasserfilter ist außerdem komfortabel, denn durch den Einsatz eines Wasserfilters ist immer frisches, kühles und sauberes Wasser zuhause. Kein Schleppen von schweren Wasserkisten mehr, keine eingeschweißten Plastikflaschen, mehr Platz im Keller oder Vorratsraum.

Gefiltertes Wasser schmeckt besser

Optimales Wasser liefert optimale Ergebnisse für alle Getränke, sei es pures Wasser, Kaffee oder Mischgetränke. Filter schützen auch Maschinen vor Kalk- und Kalziumsulfat- Ablagerungen. Stoffe, welche Geschmack und Aroma verändern, werden ebenso gefiltert. Hier findest du ausgewählte Filter für deinen Haushalt !

Vogelperspektive von einer Teekanne und Teetasse
Wasserfilter im Einsatz für gehaltvollen Kaffee und geschmackvollen Tee

Wasser filtern ist gesund

Leitungswasser ist – wenn gefiltert – auch eine echte gesundheitliche Alternative. Viele wissen nicht, dass Mineralwässer weitaus geringeren Kontrollen als Leitungswasser unterliegen. Außerdem trinken wir Mineralwasser oft aus Plastikflaschen, auch in diesen können sich Schadstoffe befinden. Diese können während der Lagerung in das Wasser übergehen, sich im Körper anreichern und wie Hormone wirken.

Von der nochmaligen Aufbereitung unseres Wassers profitieren auch Säuglinge, Kinder oder kranke Menschen. Ihre Körper werden weniger belastet und der Stoffwechsel wird durch gefiltertes Wasser besser unterstützt.

Wasser filtern schont die Umwelt

Eine Million Plastikflaschen werden weltweit pro Minute gekauft. Am Ende landen viele dieser Flaschen auf Mülldeponien oder in den Ozeanen. Die Zahlen stammen aus einem Bericht über globale Verpackungstrends des Marktforschungsinstituts Euromonitor International.

Gefiltertes Leitungswasser zu trinken ist Umweltschutz, dabei handelst du im Sinne der Nachhaltigkeit. Der Kauf von PET, aber auch Glasflaschen belastet die Umwelt. Verschmutzte Flüsse, Seen und Meere sind die Folge. Sowohl die Produktion dieser Flaschen als auch das Recyclen kostet Energie und belastet unsere CO2 Bilanz.

Plastikflaschen am Straßenrand in Vietnam
Plastikflaschen am Straßenrand in Vietnam

Wasser filtern senkt die Kosten

Natürlich muss man Wasserfilter regelmäßig austauschen und warten. In regelmäßigen Abständen steht somit ein Filterwechsel an.  Ein Liter gefiltertes Leitungswasser ist dabei aber immer noch viel günstiger als ein Liter Mineralwasser aus der Flasche. Somit ist der Einsatz eines Wasserfilters nicht nur aus gesundheitlichen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen ratsam.

Eine gesamte Hauswasserfilteranlage amortisiert sich im Gegensatz dazu langsamer. Diese Anlagen haben aber andere Vorteile, die sich langfristig rechnen, denn Geräte, Anlagen und auch Leitungen werden geschont und geschützt.

Wasser auch im Urlaub filtern

Wir alle reisen gerne ans Mittelmeer, im Winter in die Tropen oder Subtropen. Wir alle kennen die Warnungen vor Keimen im Leitungswasser. Wir verwenden dann auch zum Zähneputzen nur Wasser aus Plastikflaschen. Mal ehrlich, wen hat dieser Umstand im Urlaub noch nicht geärgert?

Dabei ist die Lösung gerade im Urlaub so einfach. Wenn du Wasser aus freien Gewässern oder aus unsicheren Quellen trinken möchtest oder musst, hab einfach deinen mobilen Wasserfilter dabei. Dabei gehst du auf Nummer sicher, bleibst auch im Urlaub gesund und schonst die Umwelt.

Wasserfilter für unterwegs
Mobiler Wasserfilter im Einsatz in Bangkok