"Kein Wasser mehr zu haben, tut als Erstes weh"

Das Szenario: Ein Wetterereignis oder ein Hackerangriff sorgen für einen flächendeckenden Stromausfall. Eine Viertelmillion Menschen sind mehrere Tage komplett ohne Strom. Die Medien sprechen von einem „historischen Stromausfall“. 

Von einer Sekunde auf die andere kann man keinen Anruf mehr tätigen. Wasser kommt auch keines mehr aus der Leitung und der gesamte Verkehr ist lahmgelegt. 

Moderen Gesellschaften werden durch Stromausfälle vor große Herausforderungen gestellt. Großstädte und Metropolregionen sind ohne elektrischen Strom schlagartig lahmgelegt. Fast jede Infrastruktur ist direkt oder indirekt von der Verfügbarkeit von Strom abhängig. Bereiche wie Verkehrssysteme, Notfall- und Rettungswesen oder Behörden und Verwaltungen sind unmittelbar betroffen. Auch sehr kurze Ausfälle können heftige Auswirkungen auf die Informationstechnik und Telekommunikation haben, aber richtig problematisch wird es, wenn der Strom für viele Stunden oder sogar Tage ausfällt. 

aboutwater Wasserspender: Naturaufnahme
pic by pexels @pok rie

Neben den wirtschaftlichen Schäden einer solchen Katastrophe ist ein Blackout – ein großflächiger Stromausfall über mehrere Tage – auch eine beträchtliche Gefahr für Leib und Leben. 

Nur ein Gedankenexperiment oder echte Gefahr? 

Ein Stromausfall wie oben beschrieben kann nicht nur durch eine Naturkatastrophe ausgelöst werden. Auch potentielle Hackerangriffe auf das Stromnetz sind durchaus realistisch zu betrachten und ziehen viel schlimmere Folgen nach sich. Zudem beobachtet man zunehmende Störfälle im Stromnetz – ein Hackeranfriff somit eine reelle Gefahr? 

Die Auswirkungen eines flächendeckenden und langanhaltenden Stromausfall sind in jedem Fall sprichwörtlich katastrophal. Unser privates Leben und auch die gesamte Arbeitswelt ist vollständig mit elektrischen Geräten durchwoben. Ein Blackout bewirkt somit gravierende und auch zeitgleiche Folgen, denn wir sind auf Strom angewiesen.

Kein Internet, kein Wasser, kein Verkehr: Im Falle eines Blackouts steht alles still

Sofort nach dem Blackout - Verkehrschaos

Ampeln fallen aus – Menschen bleiben in Bahnen, Zügen und Fahrstühlen stecken. An den meisten Tankstellen gibt es keinen Kraftstoff mehr, Geldautomaten geben kein Geld mehr aus.

Die Kommunikation über das Festnetz oder Internet ist lahmgelegt, auch Mobilfunknetze benötigen zum Betrieb Strom. Nach einigen Stunden wird es in Wohnungen und Büros ohne funktionierende Heizung oder Klimaanlage je nach Jahreszeit sehr kalt oder sehr heiß.

Hamsterkäufe starten!

Es kommt zu Einkäufen mit dem verbliebenen Bargeldreserven, Supermärkte sind nach Stunden leergeräumt.

Nach 12 Stunden funktionieren die ersten Notstromgeneratoren nicht mehr,  in der Massentierhaltung ein massives Problem, Kühe werden nicht mehr gemolken, Tiere nicht mehr gefüttert. Nach vergleichsweiser kurzer Zeit funktionieren weder die Frischwasserzufuhr noch die Abwassersysteme. Der Wasserdruck in Systemen kann nicht mehr aufrecht erhalten werden.

Brände und Rauchvergiftungen

Gekocht wird aus Mangel an Alternativen mit dem Camping Gas Kocher. 

Die Folge: Es kommt zu vielen Hausbränden und Rauchvergiftungen. Die Feuerwehr hat kaum mehr Möglichkeiten, die Feuer zu löschen, Brände breiten sich aus. 

aboutwater Wasserspender: Mann sitzt verzweifelt am Meer
Photo by Nathan Cowley from Pexels

Panik

Nach kurzer Zeit finden die ersten Plünderungen statt. Denn wenn es keinen Strom gibt, funktionieren weder Alarmanlagen noch Überwachungskameras. 

Notstromaggregate von Krankenhäusern und Unternehmen funktionieren nicht mehr, Förderbänder stehen still. Die Folgen sind fatal. 

Sogenannte Notreserven werden zur Versorgung der Bevölkerung vom Staat freigegeben. Die Trinkwasserversorgung ist am Limit. Notaufnahmen sind überfüllt, Krankheiten breiten sich dramatisch aus. 

Kraftwerke schalten ab

Nach einer Woche können weder Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste aktiv werden. Experten meinen, dass spätestens am Ende einer Woche Blackout eine gesundheitliche Schädigung oder der Tod vieler Menschen zu erwarten ist. 

Da die Brennstäbe von Kernkraftwerken durchgehend gekühlt werden müssen, ist die Situation bei den Stromversorgern nach Tag 8 eines Blackouts besonders dramatisch. Die Notstromversorgung ist nach einer Woche langsam am Ende.

Vorbereitung und Vorsorge

Wie können wir uns auf einen möglichen Blackout vorbereiten und vorsorgen?  

Sobald klar ist, dass es sich nicht nur um ein sehr lokales Ereignis im Wohnhaus, in der Häuserzeile oder im Stadtteil handelt, sollte man ein batteriebetriebenes Radio einschalten, um Informationen empfangen zu können. 

Sinnvoll ist es, ausreichende Mengen an Wasser und die richtigen Lebensmittel für sich und die eigene Familie zu bevorraten. Die Einlagerung des Trinkwassers sollte in mehreren kleinen Behältern erfolgen. Dies macht Wasser transportierbar und leichter einteilbar.  Die „richtigen“ Lebensmittel sind in dem Fall Konserven und Lebensmittel, die nicht gekocht werden müssen oder mit einem Gas Campingkocher zubereitet werden können.  Passen Sie die Bevorratung immer der Personenanzahl im Haushalt an, dieser Vorrat soll für mindestens 3 Tage reichen. 

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LifeSaver Modell Cube

Wasserquellen - Wasser filtern

In unseren Breiten macht es auch Sinn, vorsorglich das Regenwasser aufzufangen. Tragbare Wasserfilter filtern sogar Wasser, welches durch Viren oder Bakterien verunreinigt wurde.  LifeSaver Wasserfilter kümmern sich genau um diese Thematik. Durch die aluminiumversiegelten Varianten können diese Filter auch für mehrere Jahre gelagert werden und verlieren dadurch nicht ihre Wirkung. Es gibt die handliche 5l Variante, die bis zu 5.000 Liter Wasser filtert oder die praktischen Kanister, die mit unterschiedlichen Filtern ausgestattet sind und somit bis zu 20.000 Liter Wasser filtern und sicher machen. 

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